Bei Zuwiderhandlungen muss mit Bußgeld gerechnet werden. Schön ist es sicherlich nicht, aber es gehört halt einfach zum Straßenbild: Plakate sowie Aushänge an allen möglichen und teils unmöglichen Stellen.

Natürlich wird das von Verwaltungsseite im Rahmen der vorhandenen personellen und zeitlichen Gegebenheiten überwacht, jedoch gab es leider immer wieder Fälle, die von solchen Kontrollen „verschont“ blieben.

Das zu unterbinden, wird jetzt verstärkt angegangen! Die Zülpicher Ordnungsamtsbediensteten werden sich diesen Missständen annehmen und wer beim Plakatieren gegen die bestehenden Regeln verstößt, darf sich wegen dann folgender Bußgeldbescheide nicht wundern.


Nach der vom Rat beschlossenen z.Zt. geltenden Satzung über Erlaubnisse und Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen im Gebiet der Stadt Zülpich –Sondernutzungssatzung- bedarf u.a. das Plakatieren einer vorher zu beantragenden Erlaubnis der Stadt. Im Genehmigungsbescheid dazu sind zahlreiche Bedingungen sowie Auflagen enthalten, damit das Maß der vielschichtigen Bekanntmachungen in einem relativ vernünftigen Rahmen gehalten werden kann.

Insbesondere sind Ort, Art, Umfang und Dauer der Sondernutzung bestimmt. Wenn man sich nicht an diese Regularien hält, droht nach § 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 16 Abs. 1 Nr. 3. der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Gebiet der Stadt Zülpich ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro.

Über diese genehmigungsabhängigen Plakatierungsverfahren hinaus haben übrigens Vereine/Vereinigungen/Verbände und dergleichen in ihren Ortsteilen auch noch andere Bekanntmachungsmöglichkeiten, nämlich die von der Stadt zur Verfügung gestellten Plakattafeln mit je ca. 2,5 qm Aushangfläche.

Nähere Informationen dazu sind bei den Ortsvorsteherinnen bzw. Ortsvorstehern einzuholen.