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Lebensretter Baubetriebshof

v.l.n.r.: Rövenichs Ortsvorsteher Bernd Essenstam bedankte sich bei Jens Mossakowski, Markus Müsch, Wolfgang Jäckel und Baubetriebshof-Praktikant Saher Alasad für seine Lebensrettung.

-beherztes Eingreifen von dortigen Mitarbeitern rettete Leben des Rövenicher Ortsvorstehers

„Eigentlich muss ich jetzt an ein und demselben Tag gleich zweimal Geburtstag feiern“ erzählt Bernd Essenstam aus Rövenich. „Dass ich meinen 67. Geburtstag überlebt habe, ist nur dem
beherzten Eingreifen einiger Mitarbeiter des städtischen Bauhofs zu verdanken“, erläutert er weiter.

In seiner Eigenschaft als Ortsvorsteher des Zülpicher Ortsteils Rövenich war Essenstam, der sich seit Jahren auch in der Rövenicher Dorfgemeinschaft engagiert, unterwegs, um im Zülpicher Baubetriebshof vorzusprechen. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Besuch werden, denn am Nachmittag war zu Hause schon der Kaffeetisch für seine Geburtstagsfeier gedeckt.
Doch dann sollte es ganz anders kommen.

„An den genauen Ablauf kann ich mich nicht mehr erinnern. Das letzte, was ich bewusst wahrnahm, war, dass es mir ohne große Vorwarnung plötzlich schwarz vor Augen wurde“, erzählt Essenstam.

Jens Mossakowsi schildert, dass der Rövenicher Ortsvorsteher in der Tür zum Büro stand und plötzlich kreidebleich wurde. Weil sich dessen Zustand zusehends verschlechterte, verständigte er sogleich den Rettungsdienst und rief seine Kollegen zur Hilfe. Als der herbeigeeilte Baubetriebshofsleiter Markus Müsch sah, dass der Ortsvorsteher in dem Stuhl, in dem er zwischenzeitlich Platz genommen hatte, zusammengesackt und nicht mehr ansprechbar war, reagierte er sofort. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits weder Herztöne noch Pulsschlag wahrnehmbar. Zwischenzeitlich waren auch seine Kollegen Wolfgang Jäckel und der syrische Praktikant Saher Alasad zur Stelle und leiteten gemeinsam mit ihm die notwendigen Wiederbelebungsmaßnahmen ein.
Während Wolfgang Jäckel bei dem auf dem Boden gelagerten Patienten die Beatmungsmaßnahmen vornahm, wechselten sich der syrische Praktikant Saher Alasad und Markus Müsch bei der Herzdruckmassage bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ab.
Im Krankenhaus wurde ein schwerer Herzinfarkt diagnostiziert. „Eine Folge eines Herzinfarktes ist, dass das Blut nicht mehr zirkulieren kann und damit das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Je schneller bei einem Herzinfarkt gehandelt wird, desto besser stehen die Chancen des Betroffenen, diesen gut zu überstehen“, so die behandelnden Ärzte.
„Es grenzt an ein Wunder, dass Herr Essenstam das überlebt hat, ergänzen sie voller Lob für die Ersthelfer. Ohne die sofortige Herz-Lungen-Wiederbelebung wäre höchstwahrscheinlich der Herztod noch vor Eintreffen der Rettungskräfte eingetreten“, erklärten sie weiter.
Glück im Unglück also, dass die vier Mitarbeiter des Baubetriebshofes zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren, als der „worst case“ eintrat.
Darauf angesprochen, woher sie sich so gut auskannten, erläutert Markus Müsch, dass alle Mitarbeiter des Baubetriebshofes in Ersthelferkursen geschult werden, die alle zwei Jahre aufgefrischt werden müssen. Auch der syrische Praktikant kannte sich gut mit den notwendigen Rettungsmaßnahmen aus.
Trotz aller durchgeführten Rettungsmaßnahmen musste Essenstams Familie anschließend noch weiter bangen, als er im Krankenhaus noch 12 Tage lang im Koma lag.

Mittlerweile ist er jedoch gesundet aus dem Krankenhaus und der Reha entlassen und kann wieder am familiären und dörflichen Leben teilnehmen.

„Meinen versäumten Geburtstag werde ich natürlich nachfeiern. Ich bin meinen Lebensrettern unendlich dankbar“, sagt er sichtlich gerührt. „Ich kann nur jedem empfehlen, einen Kurs für lebensrettende Maßnahmen zu besuchen. Wie wichtig das sein kann, hat sich in meinem Fall wieder gezeigt“.

Auch Bürgermeister Ulf Hürtgen zeigte sich sichtlich stolz. „Es ist schön zu wissen, dass meine Mitarbeiter so beherzt reagiert und damit ein wertvolles Menschenleben gerettet haben. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter beim Baubetriebshof.“

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