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Stadt Zülpich

Corona-Fälle an zwei Zülpicher Schulen

Die Gemeinschaftshauptschule und die Karl-von-Lutzenberger-Realschule sind von der Pandemie betroffen. Bis 10. September soll für alle Hauptschüler/innen Distanzunterricht angeboten werden.

An zwei Zülpicher Schulen sind am Mittwoch, 26. August Corona-Fälle bekannt geworden. An der Gemeinschaftshauptschule und an der Karl-von-Lutzenberger-Realschule ist jeweils eine Person aus dem Lehrerkollegium beziehungsweise aus dem Schulsekretariat an Covid-19 erkrankt. Beide Personen, bei denen sich keinerlei Krankheitssymptome zeigten, wurden am Mittwochnachmittag vom Kreisgesundheitsamt über die positiven Befunde informiert. Daraufhin wurden an den betroffenen Schulen in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und der Stadt Zülpich als Schulträger sofort weitere Maßnahmen getroffen. Auch in den nächsten Tagen werden sich Schulleitungen, Schulträger und Gesundheitsamt ständig austauschen und informieren.

An der Karl-von-Lutzenberger-Realschule hat sich eine Person aus dem Lehrerkollegium mit dem Coronavirus angesteckt. Vorsorglich wurden daraufhin vier weitere Lehrer/innen in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt. Außerdem findet für acht Klassen am morgigen Donnerstag, 27. August kein Präsenzunterricht in der Schule statt. Es handelt sich um die Klassen 5b, 6c, 6d, 7b, 9a, 9b, 9c und 9d. Betroffen sind insgesamt rund 230 Schülerinnen und Schüler. Alle anderen Klassen können laut Gesundheitsamt weiter unterrichtet werden. Ob darüber hinaus gehende Maßnahmen zu treffen sind, wird sich vorrausichtlich am morgigen Donnerstag entscheiden.

An der Gemeinschaftshauptschule stellt sich der Corona-Fall wie folgt dar: Hier ist eine Person aus dem Schulsekretariat betroffen, die in den vergangenen Tagen Kontakt zu nahezu sämtlichen Kolleginnen und Kollegen aus Lehrerschaft und Sekretariat hatte. Bis auf zwei Lehrer/innen hat das Kreisgesundheitsamt deshalb für insgesamt 35 Personen eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Aus diesem Grund kann der Präsenzunterricht voraussichtlich nicht vor Donnerstag, 10. September wieder aufgenommen werden. Für alle betroffenen rund 350 Schülerinnen und Schüler wird jedoch ab morgen Distanzunterricht angeboten.

Bürgermeister Ulf Hürtgen: „Dass in den vergangenen Tagen an zahlreichen Schulen und Kitas in ganz NRW Corona-Fälle aufgetreten sind, macht mich sehr betroffen. Es zeigt, dass wir weiter vorsichtig sein müssen und die Abstands- und Hygieneregeln nicht vernachlässigen sollten.“

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