Bürvenich ist ein Straßendorf. Die Dorfstraße heißt heute Stephanusstraße und verläuft mehr als 1 km entlang dem Bürvenicher Bach...
Bürvenich ist ein Straßendorf. Die Dorfstraße heißt heute Stephanusstraße und verläuft mehr als 1 km entlang dem Bürvenicher Bach, dessen letztes offenes Stück im Oberdorf nach dem 2. Weltkrieg verrohrt wurde. Diese Hauptstraße, von der heute nur wenige Nebenstraßen wegführen, entspricht wohl dem Verlauf der ehemaligen römischen Fernstraße Köln-Zülpich-Reims.

Der Ursprung des Dorfes geht auf eine keltisch-römische Siedlung zurück.

Auch in fränkischer Zeit ging die Besiedlung weiter, was aus häufigen römischen und fränkischen Funden abzuleiten ist. Im Jahre 893 wird Bürvenich erstmals urkundlich erwähnt durch eine Schenkung an die Benediktinerabtei in Prüm. Um 1200 erwarben die Grafen von Jülich durch Tausch einen Hof in Bürvenich und gründeten ein Kloster der Zisterzienserinnen, das bis 1808 Bestand hatte.

Große Bedeutung hatte über Jahrhunderte die Wildenburg als Sitz des Vogtes für den Gerichtsbezirk Bürvenich, zu dem 10 weitere Dörfer gehörten, u. a. auch Eppenich – historisch: Besitztum des Eppo - , das seit langer Zeit mit Bürvenich eine Gemeinde bildet. Bürvenich weist mit einer großen Zahl denkmalwerter Höfe und Häuser anschaulich einen harmonischen und geschlossenen Dorfcharakter auf.

Bei der kommunalen Neuordnung 1972 kam Bürvenich mit Eppenich vom Amtsbezirk Nideggen im Kreis Düren zur Stadt Zülpich im Kreis Euskirchen. Bürvenich und Eppenich zeigen eine stark landwirtschaftliche Prägung und haben zusammen 1001 Einwohner.

Durch die Vielzahl der Vereine ist das Leben in unseren Ortschaften mit geprägt.

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