Bessenich, an den Ufern des Neffelbachs gelegen, hieß nach der ältesten urkundlichen Schreibweise von 1127 Bissenich...
Bessenich, an den Ufern des Neffelbachs gelegen, hieß nach der ältesten urkundlichenSchreibweise von 1127 Bissenich, 1139 Besening und 1391 Bessenich. Die Zahl der Bewohner, welche 1816 erst 141 betrug, stieg bei unterschiedlichen Einwohnerzahlen bis 1970 auf 491 Einwohner und beträgt heute 445 Mitbürger. Bewohnte Häuser zählte man 1670 nur 17, 1785 waren es 46, diese Zahl stieg bis 1900 auf 74, bis 1925 auf 82 und zählt heute 143 Häuser. Politisch gehörte Bessenich bis 1835 zur Bürgermeisterei Nemmenich und kirchlich seit 1925 zum Dekanat Zülpich. Die nach der Revolution von 1848 eingeführten Neuerungen wurden bereits 1852 außer Kraft gesetzt und 1856 die alte Gemeindeordnung wiederhergestellt.

Seit 1856 war Bessenich eine Bürgermeisterei. Einen Aufschwung hatte Bessenich in den späteren Jahren durch die Papierfabriken von Heinrich Sieger 1873 bzw. 1878, die auf Bessenicher Gemeindegebiet lagen und ihre Gewerbesteuer an Bessenich abführen mußten.1910 erhielt Bessenich eine neue Wasserleitung mit mehreren Hydranten. Die erste elektrische Straßenbeleuchtung erfolgte 1911 mit vier Lampen, gespeist aus den Anlagen des “Berggeist” bei Brühl. Bereits 1900 hatte der Ort den Anschluß an den Fernsprecher in Sievernich durchgeführt.

Durch die kommunale Neugliederung im Jahre 1972 verlor Bessenich seine Selbstständigkeit. Damit wurde der parteilose Bürgermeister Gustav Bär Ortsvorsteher in Bessenich. Ihm folgten von 1977-1989 Peter-Josef Schumacher (CDU), von 1989-1994 Gert Geppert (CDU) und von 1994-1999 August Eder (parteilos).

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