In Nordrhein-Westfalen sollen alle Kinder wieder regelmäßig in die Kitas gehen können. Das hat NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp am Freitag (08.05.20) in Düsseldorf angekündigt. Der Plan sieht eine zeitlich gestaffelte Öffnung der Tagesbetreuungsangebote für weitere Zielgruppen von Kindern vor.

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Demnach können die Vorschulkinder, die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten, sowie die Kinder mit Behinderungen mit Beginn des Stufenplans am Donnerstag, 14. Mai wieder in die Kita gehen. Gleichzeitig dürfen die Zweijährigen wieder zur Tagespflege gehen und Eltern dürfen ihre Kinderbetreuung untereinander auch privat organisieren.

Die Betreuung der übrigen Vorschulkinder beginnt dann ab Donnerstag, 28. Mai, so dass schlussendlich der gesamte letzte Kita-Jahrgang auf den Übergang in die Grundschule vorbereitet werden kann.

Ab Juni sollen auch alle anderen Kinder bis zu den Sommerferien mindestens zweimal wieder in den Kindergarten gehen.

Damit ab September alle Kinder regelmäßig die Kita besuchen können, will die Landesregierung eine Studie in Auftrag geben - mehrere Tausend Kinder sollen dann regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden.

Zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus hatte das NRW-Gesundheitsministerium am 13. März 2020 ein offizielles Betretungsverbot von sämtlichen Kitas und der Kindertagespflege sowie die Schließung der schulischen Gemeinschaftseinrichtungen erlassen.

> Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten

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