corona header

Die Landesregierung teilt mit: Ab Beginn der kommenden Woche ist in Nordrhein-Westfalen der Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen unter strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder möglich. Dazu zählen etwa Museen und Galerien oder Zoologische Gärten und Garten- und Landschaftsparks. Spielplätze sollen in Abstimmung mit den Kommunalen Spitzenverbänden nach entsprechender Vorbereitung von den Kommunen ab Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet werden können, zeitgleich zur Wiederaufnahme des Unterrichts für die 4. Klassen in den Grundschulen. Nordrhein-Westfalen setzt damit die gemeinsamen Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel um, festgeschrieben in der aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes. Die Änderungen treten – mit Ausnahme der Spielplätze – zum 4. Mai 2020 in Kraft und gelten vorerst bis zum 10. Mai 2020.

Die Corona-Pandemie stellt viele Familien vor eine große Herausforderung und stellt insbesondere für Eltern von Klein- und Grundschulkindern besondere Belastungen dar. Um diese Eltern in der aktuellen Situation zu unterstützen, verzichten das Land und die Kommunen wie bereits im April auch im Monat Mai erneut landesweit auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kindertagesbetreuung und Offene Ganztagsschulen.

Damit müssen die Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, auch für den Monat Mai keine Elternbeiträge aufbringen.

IMG 20200428 WA0010

Es ging unheimlich schnell! Die Kinder des Kindergartens „Springmäuse“ Sinzenich mussten von heute auf morgen wegen der Corona-Krise zuhause bleiben. Eine Verabschiedung von Freundinnen und Freunden war gar nicht möglich, was alle sehr traurig machte.

Da es auch die Erzieherinnen der Einrichtung menschlich und emotional sehr getroffen hat, dass sie sich von den Kindern für so lange Zeit nicht richtig verabschieden und sie gar nicht darauf vorbereiten konnten, lag es ihnen am Herzen, mit den Kindern und deren Eltern anderweitig in Kontakt zu kommen. Kurzerhand wurde über den Elternbeirat eine Eltern-WhatsApp-Gruppe erstellt, um den regelmäßigen Kontakt zu den Familien und zum Kindergarten aufrecht zu erhalten.

Ab Montag, 27.04.2020 ist das Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes im ÖPNV und in allen Geschäften in Nordrhein-Westfalen für alle Bürgerinnen und Bürger ab 6 Jahren verpflichtend. 

Welche Schutzmasken sind wann und wo hilfreich und sinnvoll? Schützt eine solche Maske auch mein Umfeld oder nur mich als Träger der Maske? Kann ich auch einen Schal oder ein Tuch als Maske verwenden? Fragen, die sich viele Bürgerinnen und Bürger seit heute stellen werden. 

Um einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Maskentypen zu geben, hat der Wochenspiegel Euskirchen am vergangenen Mittwoch folgende Grafik veröffentlicht:

200427 Schutzmasken Grafik

Quellen: Wochenspiegel Euskirchen, www.baden.fm

 

Man kann den Mund-Nasenschutz selbst nähen. Im Internet findet man zahlreiche Anleitungen und Ideen dazu. 

> Beispiel einer Nähanleitung

Die Landesregierung hat aktualisierte Versionen der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) und der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) veröffentlicht. Diese gelten ab dem 27.04.2020 und ersetzen die Vorgängerversionen. Die Coronaeinreiseverordnung (CoronaEinreiseVO) sowie die Coronaaufnahmeverordnung (CoronaAufnahmeVO) behalten ihre Gültigkeit.

> Hier geht's zur aktuellen Coronaschutzverordnung (gültig ab 27.04.2020)

> Hier geht's zur aktuellen Coronabetreuungsverordnung (gültig ab 27.04.2020)

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland führen Maskenpflicht ein

Mund-Nasen-Bedeckung ab 27. April im ÖPNV und im Einzelhandel – Laschet: Wir müssen alles tun, was dabei hilft, umsichtig den Weg zurück zu einem Leben in Normalität zu finden

Erklärung der Regierungssprecherinnen und Regierungssprecher von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland:
Nach Auffassung der Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, RheinlandPfalz und dem Saarland ist unter Beachtung regionaler Besonderheiten ein möglichst geschlossenes Vorgehen der staatlichen Ebenen im Umgang mit der Corona-Virus-Pandemie von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Im Sinne eines gemeinsamen Vorgehens haben sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz sowie die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, sowie dem Saarland darauf verständigt, ab dem 27. April die bisherige dringende Empfehlung im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen, in eine Pflicht zu überführen. Bürgerinnen und Bürgern sowie Handelsunternehmen wird mit dem Inkrafttreten ab Montag die nötige Zeit gegeben, um sich auf die neuen Regelung vorzubereiten. Bis dahin gilt weiter die dringende Bitte an die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel, Mund und Nase zu bedecken.

Auch Vereine und gemeinnützige Unternehmen können NRW-Corona-Soforthilfe beantragen

Um den Schaden für die Wirtschaft in Folge der Corona-Krise abzufedern, haben der Bund und das Land NRW das „Soforthilfeprogramm Corona“ aufgelegt. Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen weist nun darauf hin, „dass auch gemeinnützige Unternehmen, die unternehmerisch tätig sind, und Vereine, wenn sie sich zwar wirtschaftlich betätigen, aber eine gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht, antragsberechtigt sind“, so Christof Gladow. Der stellvertretende Leiter der Struktur- und Wirtschaftsförderung betont: „Vereine sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässen für laufende Betriebskosten durch einen Zuschuss unterstützt werden.“

In den vergangenen Wochen wurden umfangreiche Bundeshilfen zur Unterstützung der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie durch den Bundestag und den Bundesrat beschlossen und weitere Maßnahmen angekündigt.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat zu den Hilfen eine Übersicht erstellt und erläutert die einzelnen Maßnahmen vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Kommunen.

Die Übersicht bildet den jeweiligen Sachstand zum 16.04.2020 ab und führt entsprechende Links zu weiterführenden Informationen auf:

> Übersicht der Wirtschaftshilfen im Zuge der Corona-Pandemie

Zur Webseite des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gelangen Sie hier. 

Die für das kommende Wochenende geplante Quirinus-Kirmes muss auf Grund der aktuellen Situation hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus leider abgesagt werden. 

Um Seniorinnen und Senioren während der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat der Verband Pflegehilfe die Aktion „Generationen halten zusammen” ins Leben gerufen.


Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich für Nachbarschaftsdienste beim Verband Pflegehilfe kostenfrei registrieren. Unsere Pflegeberater stellen daraufhin den Kontakt zu Hilfsbedürftigen aus der Umgebung her.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pflegehilfe.org sowie im nachstehenden Dokument:

> Informationsblatt

Am 15. April 2020 haben sich die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der einzelnen Länder für die Zeit ab 20. April 2020 auf neue Regelungen hinsichtlich der Lockerung von Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus geeinigt.

Der in dieser Telefonkonferenz gefasste Beschluss ist heute (17.04.2020) über folgende Verordnungen, die am 20. April 2020 in Kraft treten werden, in Landesrecht überführt worden:

> Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Corona-schutzverordnung – CoronaSchVO)

> Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVo)

> Anlage 1 (Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung bis 22. April 2020)

> Anlage 2 (Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020)

Die Landesregierung hat aktualisierte Versionen der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) und der Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) veröffentlicht. Diese treten am 20.04.2020 in Kraft und ersetzen die Vorgängerversionen. Die Änderungen greifen die Regelungen aus dem Bund/Länder-Beschluss vom 15.04.2020 auf.
Die CoronaEinreiseVO sowie die CoronaAufnahmeVO behalten ihre Gültigkeit.

 

> Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO)

> Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO)

> Anlage 1 zu Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO)

> Anlage 2 zu Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO)

     

In Anlage 1 und 2 werden Tätigkeitsbereiche aufgeführt, die darin Beschäftigte zur Inanspruchnahme einer Notfallbetreuung minderjähriger Kinder berechtigen. Anlage 1 betrifft den Zeitraum bis 22.04.2020, Anlage 2 ist maßgebend ab dem 23.04.2020.

Allgemeinverfügung

zur Aufhebung der Allgemeinverfügung der Stadt Zülpich vom 20.03.2020

betr. Betretungsverbot von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches des Sozialgesetzbuchs, von tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Werkstätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote),
für Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation sowie von interdisziplinären oder heilpädagogischen Frühförderstellen, heilpädagogischen Praxen und
Autismuszentren zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 („Corona-Virus“)

Auch der TuS Chlodwig Zülpich möchte in dieser schwierigen Zeit, die insbesondere unsere Mobilität massiv eingrenzt, ein Zeichen der Solidarität setzen. Allen stark eingeschränkten und gefährdeten Mitgliedern aber auch anderen hilfsbedürftigen Zülpicher Bürgern bietet der TuS Zülpich ab sofort folgende Hilfen an:

  • Einkaufs-Service und
  • Fahrten zur Apotheke


Bestellungen und Terminabsprachen können telefonisch oder per Mail erfolgen. Die Einkäufe müssen sich auf einen Supermarkt oder Discounter der eigenen Wahl beschränken. Die Bestellung sollte mindestens fünf aber maximal 20 Artikel umfassen. Diese Einschränkung gilt für einen Apotheken-Service natürlich nicht.

Nähere Informationen finden Sie im folgenden Schreiben des TuS Zülpich

> Einkaufs- und Abholdienst unter dem Motto „Wir achten aufeinander“

„Glück, Gesundheit und Liebe, ist das, was der Mensch, besonders in schweren Zeiten braucht!“

Das haben sich auch die Kinder und Erziehrinnen, aus der Kath. Kita St. Agnes in Linzenich, in dieser schweren Zeit gedacht.
Sie haben sich gemeinsam überlegt, dass man auch in dieser Zeit miteinander verbunden bleiben muss. Unter dem Motto: “Gemeinsame Aktion für alle!“ haben die Erzieherinnen einen Brief an die Kinder und ihre Eltern geschrieben und sie gebeten, ein schönes Bild zu malen und dieses zurück an die KiTa zu schicken. Die Erzeiehrinnen haben zudem Leinwände beschriftet auf denen folgendes stand:

„Liebe Kinder, wir vermissen Euch! Bleibt alle gesund! Eure Erziehrinnen!“ und „Danke für die tollen Bilder!“

Laut Angaben der Kölnischen Rundschau vom 09. April 2020 legt Nordrhein-Westfalen ein Zehn-Millionen-Euro-Hilfspaket für Sportvereine in Not auf. „Es geht um jene Vereine, die hohe Verluste im ideellen Bereich zu beklagen haben, zum Beispiel, wenn Veranstaltungen ausfallen“, sagte Sportstaatssekretärin Andrea Milz (CDU). Voraussetzung sei, dass zuvor keine staatlichen Mittel beantragt wurden. Ab 15. April kann ein Antrag auf Hilfszahlung beim Landessportbund (LSB) eingereicht werden. Nach einer Bedarfsprüfung werden laut Milz „normalerweise 60 Prozent pro Fall erstattet“, die Höchstgrenze liegt von Ausnahmen abgesehen bei 50 000 Euro. Weitere drei Millionen Euro stehen für die Übungsleiter im Land zur Verfügung.
Damit sollen die Vereine an dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren. „Wirtschaft ist nicht beschränkt auf die Großindustrie oder die großen Unternehmen“, sagte Milz: „Für uns ist ganz klar: Da sind auch Vereine mit dabei.“

Datenschutzhinweis