Hier können Sie sich über die örtlichen Vereine informieren.

KG Rot-Weiß Enzen
Der Grundstein der "KG Rot-Weiß Enzen" wurde im Jahre 1958 gelegt, als sich einige Mitglieder des Sportclubs "Grün-Weiß Enzen", um ihren damaligen 2. Vorsitzenden Heinz Schmitt zusammenschlossen, um im selben Jahr die 1. Große Sitzung abzuhalten. Als Elferrat fungierten Männer des Sportclubs, die den Eintritt selbst bezahlten.

Lebenslustig und jeck machten viele Enzener sowohl vor als auch hinter den Kulissen
mit. Und dies gilt auch heute noch. Denn sonst wären die Veranstaltungen und die Vorbereitungen sowie die Tätigkeiten rund um den Karneval nicht durch zu führen.

Die Förderung der Kinder und Jugendlichen im karnevalistischen Tanz, sowie deren Integration in das Vereinsleben, prägt die Geschichte des Vereins. So sind derzeit die Tanzgarde (14 Aktive), die Mädchengarde (14 Aktive), das Synchrontanzpaar Lena Fischer & Isabelle Kann, die Kindertanzgarden (Kindergartenalter und Grundschulalter), das Solomariechen Katharina Knobbe sowie das Solomariechen Rebecca Joraslawsky für den Verein „aktiv".

Die Gruppen repräsentieren sowohl des Dorf Enzen, als auch die KG weit über die Grenzen hinweg sowohl auf karnevalistischen als auch auf privaten Veranstaltungen und nicht zuletzt auch auf Wettbewerben.

Seit dem Jahr 2001 finden alle Karnevalsveranstaltungen in einem Festzelt am Sportplatz statt. Was anfänglich als Notbehelf gedacht war entwickelt sich bis heute zu einem regelrechten Publikumsmagnet. Wobei Stimmung und Gemütlichkeit immer wieder von Enzener Bürgern und auswärtigen Gästen gelobt werden.

Die Karnevalsveranstaltungen haben sich jedoch im Laufe der Jahre verändert. Im Wesentlichen feiert man heute in Enzen:

Eine Große Sitzung, zwei Wochen vor dem Karnevalswochenende.

Eine Mundartmesse mit anschließendem musikalischen Frühschoppen und der Kindersitzung eine Woche vor Karneval.

Buntes Treiben an Weiberfastnacht und den Umzug am Karnevalssamstag.

Bis zum heutigen Tag ist die "KG Rot-Weiß Enzen" ein fester Bestandteil des dörflichen Vereinslebens.

Mehr zu erfahren unter www.kg-enzen.de.

Tambourcorps „Humor" Enzen eV.
Im Jahre 1965 wurde das Tambourcorps von Mitgliedern des bereits seit 1897 bestehenden Junggesellenvereins „Humor" gegründet.
Schon zur Kirmes, im Gründungsjahr 1965, präsentierten die aktiven Mitglieder den Ortsbewohnern und ihren Gästen die ersten Musikstücke. Seit dieser Zeit ist das Tambourcorps fester Bestandteil des örtlichen Vereinslebens, Festivitäten der anderen Dorfvereine (Karneval, Kirmes, Vereins u. Dorffeste) werden selbstverständlich kostenlos unterstützt.

Auch bei verschiedenen privaten Feiern ist das Tambourcorps ein gern gesehener Gast.

Mit der Freiwilligen Feuerwehr Enzen veranstaltet das Tambourcorps seit Jahren den Martinszug im Ort. In den umliegenden Ortschaften nimmt das Tambourcorps regelmäßig an Schützenfesten und Karnevalsveranstaltungen teil.

Mehr als 20 Mitglieder musizieren auf verschiedenen Instrumenten. Natürlich sind jederzeit interessierte neue Musikanten, egal welchen Alters oder Geschlechts, herzlich zur aktiven Teilnahme eingeladen. Die wöchentliche Probe findet jeden Sonntag (außer in den Schulferien) im Vereinsheim des „SC Enzen Dürscheven" in Enzen statt.

Weitere Informationen zum Verein können unter www.tambourcorps-enzen.de abgerufen werden.

Junggesellenverein „Humor" 1897 Enzen
Bereits vor der eigentlichen Vereinsgründung im Jahre 1897 gab es in Enzen eine große Runde junger Männer, die sich regelmäßig zu geselligen Zusammenkünften traf. Es waren eben diese jungen Männer, die sich dann im Frühjahr 1897 dazu entschlossen hatten, einen Junggesellenverein ins Leben zu rufen. Der neu gegründete Dorfverein erhielt den Namen „Junggesellenverein und Theaterverein „Humor Enzen".

Ab 1909 veranstaltete der Verein jährlich ein Stiftungsfest, zu dem immer zahlreiche Vereine der näheren und weiteren Umgebung erschienen. Die befreundeten Vereine wurden selbstverständlich im Gegenzug zu deren Stiftungsfesten besucht.

Trotz der tragischen und verlustreichen Kriegsjahre fanden sich immer wieder Männer zusammen, um den Junggesellenverein neu zu organisieren.

Da in den 60er Jahren noch verhältnismäßig wenig aktive Mitglieder übrig geblieben waren, entschloss man sich zur Gründung eines Tambourcorps. Es war die Idee einiger ehemaliger Mitglieder, die sich auf Christi Himmelfahrt zum Frühschoppen in geselliger Runde trafen
und über die Zukunft des Vereins diskutierten. Heute ist das Tambourcorps Humor Enzen ein dem Junggesellenverein sehr nahe stehender, aber dennoch absolut eigenständiger Verein, der als Institution aus dem Enzener Dorfsleben nicht mehr wegzudenken ist.

In den 70er und Anfang 80er Jahren führte der Junggesellenverein jahrelang ein Schattendasein. 1986 kam es im ehemaligen Vereinslokal Hammes zu einer historischen Versammlung, da über die Wiederbelebung des Junggesellenvereins diskutiert wurde. Als Initiatoren des Neuzusammenschlusses kann man dem jetzigen Ehrenpräsidenten Hermann Josef Schäfer und dem zu dieser Zeit aktiven Präsidenten Karl-Josef Schleiffer an dieser Stelle nicht oft genug Danke dafür sagen, dass Sie in schweren Stunden, wie einst Ihre Vorväter nach den beiden großen Kriegen, den Mut und die Ausdauer aufgebracht haben, einen Neustart zu wagen.

Mittlerweile zählt der Verein 20 aktive Mitglieder und veranstaltet die traditionelle Maifeier am 30. April sowie die alljährlich am 4. Septemberwochenende stattfindende 4-tägige Kirmes.

Zu den weiteren Aktivitäten zählt seit mittlerweile 10 Jahren die Spendenaktion für die Rundschau Altenhilfe „Die Gute Tat" sowie das „Allerseelensingen". Bei dieser Tradition gehen die Allerseelensinger von Haus zu Haus und „beten" „singend" für die Lebenden und Verstorbenen.

Weitere Informationen unter www.jgv-enzen.de

Löschgruppe Enzen
Die Löschgruppe in Enzen als Stützpunktwehr des Zuges III der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich besteht aus der Einsatzabteilung mit 20 Kameraden und der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung mit jeweils 6 Kameraden.

Mit dem Gründungsjahr 1879 zählt die Löschgruppe Enzen zu den ältesten Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Euskirchen.

Die ersten beiden Donnerstage im Monat werden traditionell als Übungsabende genutzt, um sich auf die verschiedensten Schadensszenarien bestmöglich vorzubereiten.

Durch die sehr intensive Arbeit mit Jugendlichen im Bereich der Jugendfeuerwehr konnten in den vergangenen Jahren 7 Jugendliche aus Enzen in die Einsatzabteilung übernommen werden.

Zusammen mit dem Tambourcorps Humor ist die Löschgruppe Enzen Initiator des örtlichen Martinszuges mit Martinsverlosung und der Verteilung der Wecken an die Senioren in Enzen. Ferner unterstützt die Löschgruppe die Dorfgemeinschaft bei Arbeiten im Ort, vor allem bei der Dorfverschönerung.

Reiterverein Enzen-Euskirchen 1948 e.V.
Der Reiterverein wurde im Jahre 1948 noch unter dem Namen „RV Enzen" gegründet.
Federführend war hier Carl Bolten. Der Verein veranstaltete schon bald die ersten Turniere im „Plenkseling" und auf Rittergut Schick.

Anfang der Fünfziger Jahre wurden erstmals auch Turniere in Euskirchen ausgetragen. Die Fläche von etwa einem Hektar bestand aus sieben Bombentrichtern und einer Müllkippe, doch mit Hilfe einer Raupe von Pfeifer & Langen und unzähligen Pferdefuhrwerken, Kaltblüter der
hiesigen Landwirte, wurde der Platz kultiviert. Nach einer wohl einmaligen Bepflanzung entstand an der Erft nicht nur die Parkanlage der Kreisstadt, sondern auch einer der schönsten Turnierplätze des Rheinlandes auf dem bis in die Achtziger Jahre Rheinische-, Deutsche- und
Europameisterschaften ausgetragen wurden.

Mitte der Neunziger Jahre siedelte der Verein auf die heimische Reitsportanlage Rittergut Schick um. Dort wurde aus Obstwiesen und Pferdeweiden ein mindestens ebenso schöner Turnierplatz erschaffen, der außerdem über eine abwechslungsreiche Geländestrecke verfügt.
Auch hier wurden schon Championate auf Landesebene ausgetragen. So gewann beispielsweise hier die Mannschaft des RV Enzen-Euskirchen im Jahre 2000 die Landesstandarte Rheinland, die höchste Mannschaftsauszeichnung in der Vielseitigkeit auf Landesebene.

Doch die aktiven Enzener Vereinsmitglieder sind nicht nur auf heimischem Boden erfolgreich. In der Königsdisziplin Vielseitigkeit, ehemals „Military" und auch als „Die Krone der Reiterei" bezeichnet, waren diverse Reiter des Reitervereins erfolgreich bei Rheinischen und Deutschen Meisterschaften sowie Rheinischen Championaten. Dies unterstreicht den Fokus, der im Verein auf die Nachwuchsarbeit gelegt wird.

Die Reitsportanlage Rittergut Schick wird allen reiterlichen Anforderungen gerecht, verfügt sie doch über zwei Reithallen (25 x 60 Meter und 20 x 40 Meter), Geländestrecke und mehrere Außenplätze.

Besonders gepflegt wird ein ungezwungenes Miteinander mit dem Partner Pferd.

Weitere Informationen unter www.rittergut-schick.de


SC Enzen-Dürscheven 1946 e.V.
Der SC Enzen-Dürscheven 1946 e.V. entstand 1972 aus dem Zusammenschluss des Dürschevener SC 1946 sowie des SC Grün-Weiß Enzen und verbindet zwei Ortschaften miteinander. Im Laufe der Jahre sind immer wieder Anstrengungen unternommen worden, auch andere Sportarten außer Fußball zu etablieren. So existierte über eine gewisse Zeit eine Gymnastikgruppe. Derartige Bemühungen haben sich jedoch bis heute nicht nachhaltig durchsetzen können, so dass der SC Enzen-Dürscheven derzeit ein reiner Fußballverein ist.

Als einer der beiden bislang größten sportlichen Erfolge nach der Fusion gilt der Aufstieg in die 1. Kreisklasse im Jahr 1973. Die entscheidende Partie gegen den VfB Blessem, die von der damals neu zusammengestellten Mannschaft unter Spielertrainer Wolfgang Scharmach sensationell mit 3:1 gewonnen wurde, stellt für viele Mitglieder und Freunde des Vereins bis heute die wichtigste Begegnung in der Geschichte des SC dar. Als zweiter sportlicher Höhepunkt ist der Aufstieg in die Kreisliga A im Jahr 1994 zu nennen. Trainiert wurde die Mannschaft damals vom Ex-Bundesligaprofi und zweimaligen deutschen Meister Toni Regh.
Das Team gelang seinerzeit nicht nur der Aufstieg, sondern zum Abschluss der ersten Saison in der Kreisliga A auch eine respektable Platzierung auf dem 3. Rang. Neben Toni Regh gilt Silke Rottenberg zweifellos als die prominenteste Persönlichkeit, die jemals für den Verein aktiv war. Die Welttorhüterin des Jahres 2003 spielte in ihrer Jugend für den SC Enzen-Dürscheven und wurde später u.a. zweimal Welt- und dreimal Europameisterin. Sie zählt heute zu den erfolgreichsten Sportlerinnen in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs.

Die Entwicklung des Vereins ist untrennbar mit dem Namen Bert Schumacher verbunden. Er war der erste Präsident des 1972 neu gegründeten Clubs und leitete dessen Geschicke knappvier Jahrzehnte lang.

Seit 2007 wird der SC Enzen-Dürscheven von Wolfgang Kupilas geführt. Die Seniorenmannschaft kämpft derzeit in der der Kreisliga C 6 des Fußballverbandes Mittelrhein um Punkte. Außerdem nehmen noch ein D- und ein E-Jugendteam am Ligabetrieb teil.
Eine Altherrenelf bestreitet pro Jahr ca. 20 Freundschaftsspiele. Neben zahlreichen weiteren freizeitlichen Aktivitäten veranstaltet der Verein alle sechs Monate das Karl-Josef Schleiffer (Sebbeschrööm) Gedächtnisturnier und richtet einmal jährlich eine Sportwoche aus.

Der SC Enzen-Dürscheven verfügt in der Firmenicher Straße in Enzen über ein eigenes Vereinsheim.


Förderverein für Chor und Kirchenmusik e. V. (ehemals Gesangverein Germania 1919 e. V.)
Seit 2003 singt der Kirchenchor nunmehr mit der Chorgemeinschaft der Kirchenchöre St. Cäcilia und St. Agnes unter Leitung von Herrn Lothar
Zeller. Zur Probe fährt man im monatlichen Wechsel nach Sinzenich bzw. probt im Pfarrheim Enzen.

Die Kirchenmusik stand für den Enzener Chor - hervorgegangen aus dem Gesangverein Germania Enzen 1919 e.V. – immer im Vordergrund. Die
Aufführung der Schöpfung von Joseph Haydn zählte so zu einem besonderen Erlebnis.

Es war 2003 somit ein Novum im Bistum Köln, dass ein Kirchenchor Nachfolger eines weltlichen Chores wurde. Ziel der Enzener war es, im Ort
den Chorgesang zu erhalten. Es fehlte nicht nur der Nachwuchs, sondern die Suche nach neuen Dirigenten und deren Honorar erwies sich aus
finanzieller Sicht immer problematischer. Hinzu kam, dass das Vereinslokal der Germania 1919 e. V. ab 2001 nicht mehr zur Verfügung
stand. Gedanklich rückte damals das Ansinnen immer näher, mit den Sängerinnen und Sängern der benachbarten Kirchenchöre unter der
Leitung von Lothar Zeller zu singen, zumal der Seelsorgebereich der Kirchengemeinden St. Kunibert Enzen, St. Kunibert Sinzenich und St.
Agnes Lövenich gute Voraussetzungen boten.

Ein offizieller Schritt zum Kirchenchor St. Kunibert Enzen wurde somit 2003 getan. Das Singen in der neuen Chorgemeinschaft gewährleistet, dass es in Enzen weiterhin einen gemischten Chor gibt und sich der bisherige Wirkungskreis nicht verändert. Ebenfalls wurde seit Anfang Mai 2003 die Kindergruppe „Die Kleinsten" als Kinderchor der Pfarrei eingeführt, dies ebenfalls mit Herrn Zeller als Dirigent.

Die Traditions-Vereinsfahne von Germania Enzen 1919 e. V. wurde auch die des neuen Kirchenchores St. Kunibert, sie hat einen würdigen Platz in der Enzener Kirche.

Selbstverständlich vertraute man 2003 weiterhin auf die über 70 fördernden Mitglieder. Mit ihrer Unterstützung führt man im Ort die bisherigen Vereinsaufgaben wie z. B. Altentag und Nikolausfeier fort und zeigt für das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander Verantwortung. Man gründete daher 2003 einen Förderverein für Chor- und Kirchenmusik e. V.

Der Förderverein für Chor- und Kirchenmusik e. V. , der die Chor- und Kirchenmusik sowie die Jugend- und Seniorenarbeit im Ort unterstützt,
wird sich ab Jahresmitte auf die Orte Sinzenich, Linzenich und Lövenich ausdehnen.

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