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Auch Vereine und gemeinnützige Unternehmen können NRW-Corona-Soforthilfe beantragen

Um den Schaden für die Wirtschaft in Folge der Corona-Krise abzufedern, haben der Bund und das Land NRW das „Soforthilfeprogramm Corona“ aufgelegt. Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen weist nun darauf hin, „dass auch gemeinnützige Unternehmen, die unternehmerisch tätig sind, und Vereine, wenn sie sich zwar wirtschaftlich betätigen, aber eine gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht, antragsberechtigt sind“, so Christof Gladow. Der stellvertretende Leiter der Struktur- und Wirtschaftsförderung betont: „Vereine sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Finanzierungsengpässen für laufende Betriebskosten durch einen Zuschuss unterstützt werden.“

In den vergangenen Wochen wurden umfangreiche Bundeshilfen zur Unterstützung der Wirtschaft im Zuge der Corona-Pandemie durch den Bundestag und den Bundesrat beschlossen und weitere Maßnahmen angekündigt.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat zu den Hilfen eine Übersicht erstellt und erläutert die einzelnen Maßnahmen vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Kommunen.

Die Übersicht bildet den jeweiligen Sachstand zum 16.04.2020 ab und führt entsprechende Links zu weiterführenden Informationen auf:

> Übersicht der Wirtschaftshilfen im Zuge der Corona-Pandemie

Zur Webseite des Deutschen Städte- und Gemeindebundes gelangen Sie hier. 

Um Seniorinnen und Senioren während der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat der Verband Pflegehilfe die Aktion „Generationen halten zusammen” ins Leben gerufen.


Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich für Nachbarschaftsdienste beim Verband Pflegehilfe kostenfrei registrieren. Unsere Pflegeberater stellen daraufhin den Kontakt zu Hilfsbedürftigen aus der Umgebung her.

Weitere Informationen finden Sie unter www.pflegehilfe.org sowie im nachstehenden Dokument:

> Informationsblatt

Auch der TuS Chlodwig Zülpich möchte in dieser schwierigen Zeit, die insbesondere unsere Mobilität massiv eingrenzt, ein Zeichen der Solidarität setzen. Allen stark eingeschränkten und gefährdeten Mitgliedern aber auch anderen hilfsbedürftigen Zülpicher Bürgern bietet der TuS Zülpich ab sofort folgende Hilfen an:

  • Einkaufs-Service und
  • Fahrten zur Apotheke


Bestellungen und Terminabsprachen können telefonisch oder per Mail erfolgen. Die Einkäufe müssen sich auf einen Supermarkt oder Discounter der eigenen Wahl beschränken. Die Bestellung sollte mindestens fünf aber maximal 20 Artikel umfassen. Diese Einschränkung gilt für einen Apotheken-Service natürlich nicht.

Nähere Informationen finden Sie im folgenden Schreiben des TuS Zülpich

> Einkaufs- und Abholdienst unter dem Motto „Wir achten aufeinander“

„Glück, Gesundheit und Liebe, ist das, was der Mensch, besonders in schweren Zeiten braucht!“

Das haben sich auch die Kinder und Erziehrinnen, aus der Kath. Kita St. Agnes in Linzenich, in dieser schweren Zeit gedacht.
Sie haben sich gemeinsam überlegt, dass man auch in dieser Zeit miteinander verbunden bleiben muss. Unter dem Motto: “Gemeinsame Aktion für alle!“ haben die Erzieherinnen einen Brief an die Kinder und ihre Eltern geschrieben und sie gebeten, ein schönes Bild zu malen und dieses zurück an die KiTa zu schicken. Die Erzeiehrinnen haben zudem Leinwände beschriftet auf denen folgendes stand:

„Liebe Kinder, wir vermissen Euch! Bleibt alle gesund! Eure Erziehrinnen!“ und „Danke für die tollen Bilder!“

Laut Angaben der Kölnischen Rundschau vom 09. April 2020 legt Nordrhein-Westfalen ein Zehn-Millionen-Euro-Hilfspaket für Sportvereine in Not auf. „Es geht um jene Vereine, die hohe Verluste im ideellen Bereich zu beklagen haben, zum Beispiel, wenn Veranstaltungen ausfallen“, sagte Sportstaatssekretärin Andrea Milz (CDU). Voraussetzung sei, dass zuvor keine staatlichen Mittel beantragt wurden. Ab 15. April kann ein Antrag auf Hilfszahlung beim Landessportbund (LSB) eingereicht werden. Nach einer Bedarfsprüfung werden laut Milz „normalerweise 60 Prozent pro Fall erstattet“, die Höchstgrenze liegt von Ausnahmen abgesehen bei 50 000 Euro. Weitere drei Millionen Euro stehen für die Übungsleiter im Land zur Verfügung.
Damit sollen die Vereine an dem 25 Milliarden Euro umfassenden Hilfspaket des Landes für die Wirtschaft partizipieren. „Wirtschaft ist nicht beschränkt auf die Großindustrie oder die großen Unternehmen“, sagte Milz: „Für uns ist ganz klar: Da sind auch Vereine mit dabei.“

Der KreisSportBund Euskirchen, das SportBildungswerk Euskirchen und die Sportjugend Euskirchen sind Ansprechpartner für Sportvereine und auch Anbieter von Bewegungskursen. Ziel ist es, viele Interessierte sowohl über die aktuelle Lage in der Sportlandschaft Euskirchen zu informieren, aber auch Möglichkeiten aufzuzeigen, sich zu Hause zubewegen - sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

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Aktuelle Informationen finden Sie im folgenden Dokument:

> Aktuelle Informationen Kreissportbund

Projekt „Gesunde Region Eifel“ startet Kampagne in den sozialen Medien: „Das finde ich stark! Das macht mich stark!“

Stark Kampagne

Corona stellt die Menschen vor neue Herausforderungen und zehrt auch an den Kräften. „Wir wollen gesund aus der Krise hervorgehen, deshalb lohnt es sich gerade jetzt an der eigenen Kraft zu arbeiten“, sagen Dr. Katharina Hoß und Erika Sander, Beraterinnen für betriebliches Gesundheitsmanagement aus dem Projekt „Gesunde Region Eifel“ der Dienstleistungsgenossenschaft Eifel (DLG Eifel). Das Projektteam hat dazu eigens eine besondere Kampagne auf Facebook und unterstützend auf der DLG Eifel-Website gestartet. Sie trägt den Namen: „Das finde ich stark! Das macht mich stark!“

Austausch ist gefragt

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Die Folgen der Corona-Krise haben unmittelbaren Einfluss auch auf die Unternehmen im Stadtgebiet Zülpich. Während einige auf Grund der Corona-Schutzverordnung vorübergehend ganz schließen mussten, brechen bei anderen Gewerbetreibenden die Umsatzzahlen durch ausbleibende Kundschaft bzw. Aufträge zum Teil drastisch ein.

Um die Unternehmen gerade in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, eröffnet die Stadt Zülpich Gewerbetreibenden die Möglichkeit, sich in einem vorgegebenen Rahmen kostenlos auf der Webseite www.lokalwirkt.de zu präsentieren. 

• Stadt folgt einer Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände
• Beschluss per Dringlichkeitsentscheidung auf den Weg gebracht

Für alle Eltern, deren Kinder in Zülpich die Offene Ganztagsschule (OGS) besuchen, gibt es gute Nachrichten: Die Stadt Zülpich verzichtet für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge für die OGS. Damit folgt die Stadt einer Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Der Beschluss zum Verzicht der Beitragserhebung wurde per Dringlichkeitsentscheidung auf den Weg gebracht. Die entsprechenden Beiträge sind somit nicht zu zahlen, und der beitragsfreie Monat wird bei der Einziehung der Beiträge berücksichtigt. Die Stadt Zülpich versucht darüber hinaus darauf hinzuwirken, dass diese Regelung auch von den Kooperationspartnern für die weiteren Betreuungsformen umgesetzt wird.

„Die Corona-Pandemie stellt für die gesamte Gesellschaft eine Belastungsprobe dar. Große Belastungen tragen derzeit unter anderem auch die berufstätigen Eltern, deren Kinder in der Regel weder in die Kita noch in die OGS gehen dürfen. Vor diesem Hintergrund haben wir per Dringlichkeitsentscheidung des Rates beschlossen, für den gesamten Monat April keine OGS-Beiträge zu erheben - unabhängig davon, ob die Notbetreuung genutzt wird oder nicht“, begründet Bürgermeister Ulf Hürtgen die Entscheidung, den Empfehlungen der Spitzenverbände NRW zu folgen.

Der Kreis Euskirchen hat beschlossen, im April auf die KiTa-Beiträge zu verzichten.

...insbesondere für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger,

die als Folge der Corona-Krise in eine Notlage geraten sind


Die weltweite Corona-Krise hat nicht zuletzt auch massive Auswirkungen auf die Unternehmen und Beschäftigten der heimischen Wirtschaft. Die Tragweite der aus der Pandemie-Ausbreitung resultierenden Folgen kann dabei zum jetzigen Zeitpunkt seriös keiner konkret vorhersagen. Betroffen sind nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen. Verständlicherweise wachsen täglich auf allen Ebenen der Gesellschaft die Sorgen und muss daher versucht werden, Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen bei der Abfederung der negativen Auswirkungen schnell und unbürokratisch behilflich zu sein.

Die Bundesregierung hat angekündigt, Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständigen mit der Auszahlung von Überbrückungsgeldern und direkter Hilfe zum Lebensunterhalt über die kommenden Wochen und Monate zu helfen.

Dieses Hilfspaket soll sich an notleidende Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten sowie Einzelunternehmer richten und insgesamt etwa 40 Milliarden EURO zur Verfügung stellen (10 Milliarden EURO als direkte Zuschüsse, der Rest von 30 Milliarden EURO als Darlehen)

Es ist vorgesehen, die finanziellen Hilfen schnell und unbürokratisch zur Auszahlung zu bringen. Im Nachhinein plant der Bund dann zu überprüfen, ob die Unterstützung im konkreten Fall tatsächlich berechtigt war. Andernfalls dürfte eine Umwandlung des Zuschusses in ein Darlehen in Betracht kommen.

Die Eckpunkte des Paketes wurden am vergangenen Donnerstag im Corona-Ausschuss des Bundeskabinetts verabschiedet und sollen im Lauf dieser Woche beschlossen werden.

Aktuell stehen u.a. in Rede:
• direkte Zuschüsse in Höhe von
       > 9.000 Euro (für Betriebe bis 5 Mitarbeiter)
       > 15.000 Euro (für Betriebe bis 10 Mitarbeiter)

Das Land NRW hat angekündigt, diese Soforthilfen des Bundes zu ergänzen und 
• direkte Zuschüsse in Höhe von 
       > 25.000 Euro an Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten zu gewähren.

Zurzeit laufen bei Bund und Land Abstimmungen zur Ausgestaltung der Programmrichtlinien und zur Festlegung der Antragsverfahren.

Bereits in der vorletzten Woche hatte der Bund einen Schutzschirm für Unternehmen auf den Weg gebracht, der höhere Garantien für Kredite, verbesserte Bürgschaftsbedingungen, steuerliche Liquiditätsmaßnahmen und nicht zuletzt eine Flexibilisierung der Kurzarbeiterregelungen umfasst.

Das nun anstehende Hilfspaket soll vor diesem Hintergrund eine „Solidaritätslücke für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige“ schließen.

Die Landesregierung teilt mit: Am Donnerstag, 19. März fand der erste Wirtschaftsgipfel der Landesregierung während der Corona-Epidemie statt. Ministerpräsident Armin Laschet, Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart, Finanzminister Lutz Lienenkämper und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann tauschten sich in einer digitalen Konferenz mit Vertretern aus Unternehmen, Banken und Verbänden dazu aus, mit welchen Maßnahmen der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen in Zeiten der Corona-Pandemie schnell, unbürokratisch und wirksam geholfen werden kann.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Die Lage ist dramatisch. Das Corona-Virus verbreitet sich in rasantem Tempo in unserem Land und hat zu einer Schockwirkung in der Wirtschaft geführt. Diese Krise unbekannten Ausmaßes verlangt Hilfe in bisher nicht dagewesener Höhe. Mit einem Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro spannen wir einen NRW-Rettungsschirm von historischer Größe. Damit legen wir das größte Hilfsprogramm für Nordrhein-Westfalen seit Bestehen unseres Landes auf. Wir stellen alle erforderlichen Gelder in der Krise und für die Zeit nach der Krise zur Verfügung. Wir wollen, dass kein gesundes Unternehmen wegen des wirtschaftlichen Einbruchs an mangelnder Liquidität scheitert.“

Öffnungszeiten

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind ab Montag, 11. Mai wieder für alle Anliegen persönlich erreichbar. Eine vorherige Terminvereinbarung ist jedoch zwingend erforderlich! Weitere Informationen gibt es hier!  
   
   
   
   
 

 

 
   
   
   

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