Unter dem Jahre 880 wird in den Besitzunterlagen der Abtei Prüm ein Ort mit Namen “Halmhova”, gelegen bei Elvenich und Wichterich, aufgeführt, dazu ein Höriger namens “Egilbert”. Halmhova (= Getreidehof) ist die erste Bezeichnung für Hoven.
 
 

Der Erzbischof von Köln schenkte 1188 die Hovener Marienkirche an die Zisterzienserinnen von St. Thomas in Trier. Mit St. Margareta gab es schon vor 1188 zwei Kapellengemeinden. Bodenfunden zufolge haben hier verschiedene germanische Stämme und Römer gelebt. Ackerbau, Viehzucht und Weinanbau bestimmten die wirtschaftliche Grundlage. Im 30jährigen Krieg wurde Hoven mehrfach zerstört, besonders 1647 durch hessische Truppen. Wirtschaftlich waren die Landwirte sicher eng mit dem Kloster Hoven verbunden, galt es doch zeitweise 1300 Morgen Land zu bestellen, was auf die Hilfe der Ortseinwohner schließen läßt.

Hoven und der etwa 3 Kilometer entfernt liegende Ort Floren waren früher eigene Kirchspiele und hatten eigene Gerichte. Durch ihre Vögte, die Herren von Hengebach und deren Verwandtschaft mit den Grafen und späteren Herzögen von Jülich, kamen beide Orte im 14. Jh. unter Jülicher Herrschaft und sind bis zum Jahre 1794 darunter geblieben, danach waren die Franzosen die Herren, die 1814 von den Preußen abgelöst wurden.

Der Name Floren erscheint 1218 als Vlurne, 1447 als Vluiren und 1820 als Flouren und wird von der römischen Göttin Flora abgeleitet. Das Gelände des ehemaligen Gutshofes des Everhard von Hengebach in Floren ist heute noch gut zu erkennen. Im Laufe des 20. Jh. hat sich die Erwerbsgrundlage für die Einwohner nach bis dahin guten landwirtschaftlichen Ergebnissen fast vollkommen geändert. Große technische Maschinen bestimmen heute den Ablauf in der Argrarwirtschaft, dafür sind unzählige neue Berufe entstanden. Hoven, das sich flächenmäßig fast verdoppelt hat, zählt heute ca. 1100 und Floren ca. 50 Einwohner.

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