Nach jahrelangen vergeblichen Bemühungen gelang es der Stadt Zülpich vor wenigen Tagen, den Zülpicher Wassersportsee zu erwerben

Luftbild des Wassersportsee Zülpich

















Seeansicht aktuell


Bürgermeister Albert Bergmann und Stadtkämmerer Ottmar Voigt für die Stadt Zülpich und Geschäftsführer Eduard Rolff für die Juntersdorf GmbH konnten am 15.02.2008 vor Notar Dr. Dieter Stöhr das Rechtsgeschäft beurkunden.

Beurkundungstermin mit dem Geschäftsführer der Juntersdorf GmbH, Herrn Eduard Zimmermann, Notar Dr. Dieter Stöhr, Bürgermeister Albert Bergmann und Stadtkämmer Ottmar Voigt
















Beurkundungstermin

Zuvor hatte der Rat der Stadt Zülpich in seiner Sitzung vom 13.12.2007 dem Erwerb mit breiter Mehrheit zugestimmt.

Das Kaufobjekt hat insgesamt eine Größe von rd. 110 ha; etwa 85 ha entfallen dabei auf die Wasserfläche. Wie der Naturschutzsee bei Füssenich/Geich resultiert auch der Wassersportsee aus der Rekultivierung des Geländes des ehemaligen Braunkohlentagebaus, der sich im Jahre 1967 aus dem Zülpicher Stadtgebiet zurückzog.

Ehemaliges Abbaugebiet Zülpich-Mitte mit Kernstadt im Hintergrund


















Ehemaliges Abbaugebiet Zülpich-Mitte mit Kernstadt im Hintergrund

Ehemaliges Abbaugebiet Zülpich-Süd mit den Ortschaften Nemmenich und Ülpenich im Hintergrund
















Ehemaliges Abbaugebiet Zülpich-Süd mit den Ortschaften Nemmenich und Ülpenich im Hintergrund

Die Firma Victor Rolff KG hatte im März 1953 mit dem Braunkohlenabbau vor den Toren Zülpichs begonnen. Der Tagebau in Zülpich verfügte auch über eine eigene Brikettfabrik, die am 15.10.1955 in Geich ihre Produktion aufnahm. Der Braunkohlenabbau bildete seinerzeit einen wichtigen Industriezweig Zülpichs und bot in Förderung, Verarbeitung und durch Zulieferer fast 500 Bürgerinnen und Bürgern einen Arbeitsplatz.

Datenschutzhinweis