Juntersdorf ist ein altes Dorf mit Fachwerkhäusern, das sich entlang einer steil ansteigenden Straße zwischen Burg und Kirche entwickelt hat.
 

Juntersdorf ist ein altes Dorf mit Fachwerkhäusern, das sich entlang einer steil ansteigenden Straße zwischen Burg und Kirche entwickelt hat. Sein Erscheinungsbild wird geprägt durch die über allem thronende Kirche mit der großen Kastanie und die am Ortseingang liegende Wasserburg. Charakteristisch ist die sich den Hang bis zur Neffel herunterziehende Bebauung. Das Neffeltal gibt dem Dorf, das sich aus seiner jahrhundertelang dominierenden Agrarstruktur mehr und mehr zu einer Wohngemeinde entwickelt hat, die landschaftliche Prägung. Zur Silhouette des Ortes: Juntersdorf betont mit der Kirche die Landschaft und ordnet sich ihr mit den Häusern unter.

Denkmalgeschützte Gebäude

Die ehemals zweiteilige Wasserburg wurde im 16. Jh. erweitert, im17./18. Jh. erneuert. Die Vorburg wurde nach den Bränden von 1848 und 1883 wieder aufgebaut und eine Verbindung mit dem Herrenhaus zu einer fast geschlossenen Hofanlage geschaffen. Im Torbau von 1883 ist in seiner flachen neugotischen Form der Wappenstein des damaligen Besitzers, Graf Berghe von Trips, eingelassen. Die Burg gelangte durch Heirat im 17. Jh. in den Besitz der Freiherren Berghe von Trips, die sie bis in die 70er Jahre besaßen und dann veräußerten. In den 80er Jahren wurde sie von Grund auf renoviert.

Gilleshof

Der Gilleshof stammt aus dem 17./18. Jh. Die Fachwerkscheune ist aus dem 18. Jh. und seine Erweiterung aus dem 19. Jh. Seine Frontfassade wurde 1905 verputzt und der Innenausbau heute modernisiert. Die gesamte Hofanlage ist mit einer Bruchsteinmauer umgeben. Ebenso stehen noch vier Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz, die in dem 17. bzw. 18. Jh. entstanden sind (ehemalige drei- und vierflügelige Hofanlagen). Die Wohnhäuser sind typische "Dreiraumhäuser".

Die Dorflinden

Auffallend und typisch für Juntersdorf sind die beiden alten Dorflinden, die das Sonnenlicht hellgrün schimmern lassen. Die eine steht dort, wo die Astreastraße eine scharfe Kurve macht, bevor sie den Steilhang hinaufführt. Die andere steht an der Gabelung Füssenicher Weg/Hovener Straße. Beide Linden befinden sich an sehr auffallenden Stellen und werden als Treffpunkt benutzt. Eine dritte Linde wächst am Wegekreuz, das am alten Ortsausgangsweg in Richtung Zülpich steht. Das Kreuz, jetzt 100 Jahre alt, wurde 1998 restauriert aus Mitteln der Kirchengemeinde, der Stadt und privaten Spenden. Eine Bank unter der Linde lädt den Wanderer zum Verweilen ein.


Öffentliche Einrichtungen

Mitten im Ort ist ein Spielplatz für unsere Kinder eingerichtet. Die größeren Kinder und Jugendlichen vergnügen sich am Bolzplatz in der Nähe des Neffelbachs. Die Feuerwehr ziert mit ihrem großen Gelände und dem renovierten Feuerwehrgerätehaus den Ortseingang Richtung Hoven. Das ehemalige Schulgebäude wurde von der Kirche erworben, steht den Juntersdorfern aber nach wie vor für Familien- und Vereinsfeste zur Verfügung.

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