In Linzenich und Lövenich finden wir auch einige Wegekreuze, die von der Dorfbevölkerung mit erheblichem finanziellen Aufwand in eigener Regie restauriert wurden.
 

Sie werden bei der Fronleichnamsprozession von den Gläubigen farbenprächtig geschmückt. In Linzenich finden wir ein Kreuz gegenüber der Burg und eines am Kindergarten. In Lövenich steht ein Kreuz in der Nähe der Stelle, wo früher die alte Schule stand. Das vierte Kreuz wird jedes Jahr zu Fronleichnam aufs Neue in einer Hofeinfahrt errichtet.

St. Agnes Lövenich

Pfarrer Körfer ist der Vergangenheit in seiner Kirche nachgegangen. An der Außenmauer eingemauerte Steine sind Zeugen von einer heute nicht mehr vorhandenen Kapelle aus römischer Zeit. Die Steinfassung des Sakristeifensters muss ein alter Grabstein gewesen sein, und in die Friedhofsmauer eingesetzt finden sich alte Grabkreuze.1210 - 1240 baute der selige Joseph von Lövenich die alte Kirche auf dem Seitenschiff der Kapelle, sie besaß Turm, Chor und Seitenschiff. Diese Teile der alten Kirche konnten auch erhalten werden, als 1922 senkrecht zu dem alten Bau die neue Kirche gebaut wurde. Ein jüngeres Satteldach deckt alle drei Schiffe. Der 2. Weltkrieg beschädigte die Kirche stark. Zwei Bilder zeigen die beiden Altäre der Pfarrkirche. Rechts der alte Hochaltar im Alten Chor.

Er wurde im Jahre 1756 von Pfarrer Michael Bournotte errichtet und diente bis zum Erweiterungsbau zu Beginn dieses Jahrhunderts als Hauptaltar. Links ist der jetzige Hauptaltar der Pfarrkirche zu sehen. Pfarrer Franken ließ ihn nach dem Erweiterungsbau im neuen Chor aufstellen. Er dient auch heute noch als Hauptaltar. Die Ausmalungen des Innenraums sind seit einer umfangreichen Renovierung 1963/1964 leider nicht mehr vorhanden. Die Pfarrkirche Sankt Agnes erstrahlt zwar nach der Renovierung zu Beginn der 80er Jahre in neuem Glanz, aber dennoch ist das alte Erscheinungsbild in Verbindung mit neuen Komponenten erhalten geblieben.

Die Marien- und Bruder Klaus-Kapelle in Linzenich

Die Marien- und Bruder-Klaus-Kapelle ist seit Oktober 1997 Ruhe- und Besinnungspunkt für die Gläubigen aus Linzenich und Lövenich.

Die Initiative zum Bau der Kapelle ging vom ehemaligen Pfarrer Cornelissen aus. Dank der tatkräftigen Mithilfe der Dorfbewohner konnte die Kapelle nun im Oktober 1997 eingeweiht werden.
Seitdem ist die Kapelle aufgrund ihrer schönen Lage Anlaufpunkt für viele Leute, die Ruhe suchen und ein stilles Gebet sprechen wollen. Der Standort ist sehr gut gewählt. Rechts wird sie von einer uralten Eiche und links von einer im Hang liegenden Pferdekoppel flankiert.

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