Der Ortsteil Zülpich-Nemmenich, politisch bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1969 selbständig.

In den früheren Jahren, etwa bis zur Jahrhundertwende, waren Ackerbau und Viehzucht beinahe die einzige Erwerbsquelle der Bewohner. Zur GemeindeNemmenich gehören noch die Ansiedlungen Lüssem und Schnorrenberg. Der Ortsname beweist, daß Nemmenich eine uralte Siedlung ist und schon mehrereJahrhunderte vor Christi Geburt bestand. Damals lebten in unserer Heimat die Kelten, die Gründer der meisten heute noch bestehenden Orte mit der Endsilbe “nich”, woran die Zülpicher Gegend reich ist.

Die älteste urkundliche Schreibweise für den Ort ist Nomenich, welche aus dem Jahr 1140 stammt, als “Rucherus de Nomenich” unter den Zehntpächtern der Zülpicher Propstei genannt wird. Der heutige Name Nemmenich war schon 1459 im Gebrauch. Ermittlungen haben ergeben, dass sich die Einwohnerzahlen von Nemmenich in den früheren Jahren wie folgt entwickelten: 1767 = 180; 1794 = 255; 1831 = 270; 1851 = 336; 1910 = 520;1940 = 535. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg, bedingt durch die Aufnahme von Vertriebenen aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien, stieg die Einwohnerzahl auf 627 im Jahre 1954.

Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1970 betrug die Einwohnerzahl 681; war dann bis zum Jahre 1988 (594) rückläufig und dann bis zum Jahre 1997 (659) wieder steigend. Heute leben in Nemmenich 655 Frauen, Männer und Kinder.

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