Erstmalig wird die Kirche 1124 erwähnt. Der im Jahre 1898 abgebrochene Bau enthielt Reste der ursprünglichen Anlage aus dem 12. - 13. Jh.

Durch Feuchtigkeit war die Rövenicher Kirche Anfang der 1890er Jahre an den Rand der Baufälligkeit geraten. Nach ihrem Abbruch legte man am 15.05.1898, dem Festtag des heiligen Pankratius, den Grundstein für den heutigen Kirchenbau Regierungsbaumeister Krings in Köln entwarf die Pläne für die in frühgotischen Formen gedachte neue Kirche.

Die Konsekration fand am 22. April 1902 statt. Die Kirche umfasst 30 Sitzplätze für Kinder und 130 Sitzplätze für Erwachsene. Nach der starken Beschädigung im II. Weltkrieg richtete man die Kirche provisorisch so her, dass man die Messe wieder in ihr feiern konnte. Die fünfziger Jahre prägen mit ihrem Stil bis in die heutige Zeit die Ausstattung im Innern der Kirche. Die Fenstermotive stellen das “göttliche Licht” dar.

Ein Dürener Steinmetz baute den Hauptaltar aus Aachener Blausteinen, der auf 12 Steinen ruht. Die Bronzesäulen und der Stahltresor des Tabernakels wurden aus einer alten Bronzeglocke gegossen. Seine Emailleplatten tragen die Symbole der heimischen Landschaft: Ähren, Klee, Efeu, Lilien, Rosen und Reben.

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