Bei den Abfallgefäßen für Biomüll handelt es sich um so genannte „Eigentumsgefäße“.
Der Kaufpreis für ein 80 l oder 120 l Gefäß beträgt 53,54 €; für ein 240 l Gefäß zahlen Sie 59,50 €. Die Rechnung erhalten Sie von der Firma Schönmackers.

Sie haben eine freie Behälterauswahl als auch eine freie Bestimmung der Behälteranzahl.
Für das Einsammeln von Bioabfällen sind braune Abfallgefäße oder graue Abfallgefäße mit braunem Deckel zugelassen. Die Biotonnen müssen mit einem Transponder versehen sein.

Sie können die Behälter bei der Stadt Zülpich unter der Rufnummer 02252/52-238 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beantragen.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Mietobjekten die Beantragung nur über den Grundstückseigentümer erfolgen kann.

Die gefüllten Behälter dürfen folgende Gewichte nicht überschreiten:


80 l Behälter 40 kg
120 l Behälter 48 kg
240 l Behälter 96 kg

Leider gelangen nach wie vor Abfälle in die Biotonne, die dort nicht hinein gehören. Diese sogenannten „Störstoffe“ müssen aufwendig und kostenintensiv aus dem Bioabfall aussortiert werden.

Etwa ein Drittel der im Haushalt gesammelten Abfälle sind organischen Ursprungs. Werden diese Bioabfälle über die „braunen Tonnen“ entsorgt, können sie umweltgerecht verwertet werden: Das Kompostwerk in Mechernich erzeugt aus den Bioabfällen hochwertigen Kompost. Die Anforderungen an die Gütesicherung dieses Produktes sind gestiegen. Störstoffe wie z. B. Plastik- oder Stärkemüllbeutel, Glas, Wattestäbchen, Windeln oder zunehmend auch Kleidung und Textilien beeinflussen jedoch den Kompostierungsablauf negativ. Um die gewünschte hohe Qualität zu erzeugen, muss der Störstoffgehalt im Bioabfall gesenkt werden. Eine zeitaufwendige Aussortierung der Fehlwürfe verursacht Kosten, die letztlich über die Abfallgebühren finanziert werden müssen. Dies ist ein unnötiger Kostenfaktor, der am Ende zu höheren Abfallgebühren bei den Bürgerinnen und Bürgern führt.

Auch die sogenannten „Biofolien-Abfallbeutel“ sind für die Entsorgung von Küchenabfällen über die Biotonne nicht geeignet!
Die Biofolien-Abfallbeutel lassen sich im Kompostwerk nicht von anderen Folienbeuteln unterscheiden. Außerdem verrotten sie nicht in der kurzen Umsetzungszeit von 4 Wochen.

Daher besteht die Gefahr, dass die Biotonne ungeleert stehenbleibt.

Selbstverständlich steht es Ihnen frei, diese Biofolien-Abfallbeutel zur Entsorgung von Küchenabfällen auf dem eigenen Komposthaufen zu nutzen.

Empfehlung:
Tageszeitungen und Papiertüten sind gut geeignet, die Abfälle einzuwickeln und die Feuchtigkeit aufzusaugen.

Aber was darf nun in die Biotonne und was nicht:

Was darf in die Biotonne?
Küchenabfälle: Obst- und Gemüseabfälle, auch Bananen- und Zitrusschalen, verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung, Speisereste,

                        jedoch kein Fisch und kein Fleisch, Kaffee- und Teesatz samt Filter, Eierschalen
Gartenabfälle:  Hecken-, Baum- und Rasenschnitt, verwelkte Blumen, Unkraut, Blumenerde, Laub
Sonstiges:      Federn, Haare, Nagelschnitt, Papierküchentücher, Papiertaschentücher, Sägespäne (unbehandelt)

In die Biotonne gehören nicht:
gekochte Fleisch- und Fischreste, Wurst, Knochen und Gräten, Leder, Zigarettenasche, Staubsaugerbeutel, Hygieneartikel wie Wattestäbchen, Windeln, Kunststoffmüllbeutel und kompostierbare Biofolienabfallbeutel, Fäkalien wie z. B. Kleintierstreu (Restmüll), Speiseöle (getrennte Sammlung – Abgabe am Schadstoffmobil oder Abfallwirtschaftszentrum möglich), Steine (Bauschutt), eingepackte Lebensmittel (Plastikverpackung: Gelbe Tonne, Inhalt Biotonne), Flaschendeckel (Gelbe Tonne), Kleidung, Textilien (Altkleidersammlung / Restmüll), Altglas (Altglascontainer)

Die Entleerung der Behälter erfolgt im 3-Wochen-Rhytmus, von April bis Ende November jedoch wöchentlich.
Für vorübergehend mehr anfallende Bioabfälle, die sich zum Einsammeln in Bioabfallsäcken eignen, können von der Stadt zugelassene Bioabfallsäcke, die mit dem Aufdruck des Entsorgers und der Stadt Zülpich versehen sind, gekauft werden. Diese Bioabfallsäcke werden entsorgt, wenn sie zugebunden neben den zur Abfuhr bereitgestellten Behälter zur Abholung bereitgestellt werden.
Der Kaufpreis für die Bioabfallsäcke beträgt 3,- €/Stk.. In diesem Kaufpreis ist die Abfuhr- und Verwertungsgebühr enthalten.

Bitte stellen Sie die Abfallgefäße/Abfallsäcke am jeweiligen Abfuhrtag bis 6.00 Uhr – an Samstagen bereits bis 5.00 Uhr – zur Abholung bereit.

Die Bioabfallsäcke erhalten Sie im Rathaus der Stadt Zülpich, Zimmer 107, oder im Einzelhandelsgeschäft „Creativa“, Kölnstraße 17, in Zülpich.

Gemäß § 7 der Satzung über die Abfallentsorgung in der Stadt Zülpich unterliegen die Anschlusspflichtigen dem Anschluss- und Benutzungszwang an die kommunale Abfallentsorgung. Nach § 8 Abs. 1 der vorgenannten Satzung besteht eine Ausnahme vom Anschluss- und Benutzungszwang an das Bioabfallgefäß insoweit dann, wenn der/die Anschluss- und/oder Benutzungspflichtige nachvollziehbar und schlüssig darlegt, das er/sie nicht nur willens, sondern auch fachlich und technisch in der Lage ist, alle auf dem Grundstück anfallenden kompostierbaren Stoffe ordnungsgemäß und schadlos zu kompostieren.
Den Antrag auf Befreiung an die städtische Biomüllabfuhr können Sie hier downloaden.

Rückfragen richten Sie bitte während der Servicezeiten an die zuständige Sachbearbeiterin im Servicebüro für Steuern und Gebühren, Frau Schauer, Markt 21, telefonisch unter der Rufnummer 02252/52-238 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Datenschutzhinweis