In einer Urkunde erscheint Schwerfen schon 1229 als Pfarrei; der Chorbau der jetzigen Kirche gehört zum Teil der Mitte des 14. Jh. an.
 
Als Pfarrei, deren Patronat das Kloster in Hoven besaß, erscheint Schwerfen auch in der Designatio von 1676. Das dreischiffige Langhaus und der Turm der jetzigen Kirche sind 1891 bis 1893 nach Plänen des Architekten Krämer zu Köln ausgeführt worden. Der Chor aus Bruchsteinmauerwerk mit Strebepfeilern ist bei dem Neubau in einer Höhe von etwa 2 m erhalten geblieben; der neu errichtete Turm an der Nordseite des Chores steht auf den Fundamenten des alten Turmes.

1417 wurde Wilhelm von Irnich von einem Johann von Hengebach und seinen Helfern erschlagen. Zur Sühne für diesen Mord stifteten die Täter in der Pfarrkirche zu Schwerfen den Marienaltar. Die größte Glocke von Schwerfen ist von 1442 mit folgender Inschrift: “Maria heißen ich. St. Dyonysius Patronus”. Die zweitgrößte Glocke ist von 1468 mit Namen “St. Johann Baptista”. Sie zersprang 1831 und wurde 1893 umgegossen. Die dritte und kleinste Glocke stammt aus dem Jahre 1559 und wurde “Anna” genannt.

Datenschutzhinweis