Sinzenich liegt inmitten der Zülpich-Jülicher Börde und 175 m über dem Meeresspiegel. Es hat ca. 1200 Einwohner in 450 Haushalten.
Ob die allerdings alle einmal in den Rotbach oder den Marienbach (beide fließen durch Sinzenich) gefallen sind - wie es früher nötig war, um richtiger Sinzenicher zu werden - ist fraglich. Städte wie Euskirchen und Düren, aber auch Köln, Bonn und Aachen sind in weniger als einer Stunde zu erreichen. Die Bundesstraße 477 geht mitten durchs Dorf.

In zwei Neubaugebieten (Weingartzgarten in den 70er Jahren und Mühlenhostert in den 90ern) und zwei neuen Mietkomplexen wohnen heute viele junge – auch zugezogene – Familien. Die Kinder können den neuen ortseigenen Kindergarten besuchen. Die Papierfabrik ist mit ca. 40 Beschäftigten größter Arbeitgeber im Ort. Neben der Landwirtschaft gibt es hier Handwerksbetriebe aus vielen Bereichen und verschiedene Geschäfte oder Verkaufsstellen. Büros unterschiedlicher Berufsgruppen sowie zwei ärztliche Praxen (Allgemein- und Zahnmedizin) und eine Praxis für Naturheilkunde gehören ebenso zum Dorf wie eine Sparkasse nebst Warenzentrale und vier Lokale mit kontrastreichem Angebot.

Wichtig für ein Dorf ist heute – neben den offiziellen und wirtschaftlichen Einrichtungen – vor allem das kulturelle Leben, und dies wird in erster Linie von den Vereinen getragen, von denen die meisten in unserem Dorf schon sehr lange bestehen.

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