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Solarkataster für Stadt Zülpich wurde aktualisiert

• Eine Analyse zeigt Potenziale von Dachflächen für Photovoltaikanlagen
• Von rund 25.000 Gebäuden sind rund 18.400 für die solare Nutzung geeignet

Zülpich, 6.Mai 2018

Die Stadt Zülpich und innogy kündigen an, das das Solarpotenzial-Dachkataster aktualisiert wurde. Es ist unter folgendem Link zu erreichen:

http://zuelpich.publicsolar.de/app_zuelpich/

Damit ergibt sich für die Hauseigentümer der Stadt auf Basis neuer Laser-Scandaten (2016) und Gebäudedaten (2017) die Möglichkeit, auf kurzem Wege zu prüfen, ob ihr Hausdach für eine Installation einer Photovoltaikanlage geeignet ist. Eine erste allgemeine Analyse zeigt, dass dies bei 18.469 von 25.095 Gebäuden in Zülpich der Fall ist.

Für das von der Firma IP Syscon erstellte Solarpotenzialkataster wurde für jede Dachfläche eine Standortanalyse für die Solarnutzung durchgeführt und das Solarenergiepotenzial berechnet. Über hochauflösende Oberflächenhöhendaten ist es möglich, eine genaue Abbildung der Dachflächen mit den Aufbauten wie Schornsteinen oder Gauben zu erzeugen. Genaue Einstrahlungsanalysen, die den Sonnenstand über den Tages- und Jahreslauf berücksichtigen, liefern Einstrahlungswerte für jede Dachteilfläche. Über die Einstrahlungsmenge lässt sich das Solarenergiepotenzial auf dem jeweiligen Hausdach berechnen. Das Resultat: Der Hauseigentümer erhält Informationen zum Stromertrag, zur CO2-Einsparsumme und zum Investitionsvolumen.

Über die neu geschaltete Webseite sind die Daten des Katasters öffentlich. Über eine Straßen- und Hausnummernsuche kann jeder Eigentümer sein Haus auswählen und sich über sein Solarenergiepotenzial informieren. Die Einfärbung der Dachflächen zeigt, wie gut das Dach zur Nutzung von Solarenergie geeignet ist. Die Abfrage der Potenzialwerte ist einfach möglich, ein Wirtschaftlichkeitsrechner errechnet die Ausgaben und Einnahmen über 20 Jahre für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Hierbei werden beispielsweise die aktuelle Einspeisevergütung, der Modulpreis oder die Darlehenszinsen berücksichtigt und der Gewinn nach 20 Jahren berechnet. Auch die finanziellen Auswirkungen einer Eigennutzung des produzierten Stroms können ermittelt werden.

„Unsere Erfahrungen mit dem Solarpotenzialkataster zeigen, dass der Bürger einen enormen Mehrwert erhält. Unser Ziel ist es, die CO2-Emissionen in der Gemeinde zu senken. Entschließen sich Hauseigentümer auf Basis der Daten eine PV-Anlage auf dem Dach zu installieren, profitieren darüber hinaus auch das örtliche Handwerk oder Banken davon, so dass die regionale Wertschöpfung gefördert wird“, sagt innogy-Kommunalbetreuer Walfried Heinen.

Möglich gemacht wurden der Aufbau des Solarkatasters und nun auch die Aktualisierung des Webportals durch ein Förderprogramm der innogy.

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