Schon von weitem läßt die Silhouette der Stadt Zülpich mit der Burg und den Türmen erkennen, dass sie auf eine lange ereignisreiche Geschichte zurückblickt. Der fruchtbare Lößboden der Zülpicher Börde war bereits in prähistorischer Zeit besiedelt.


Wo die beiden römischen Fernstraßen Reims-Köln und Trier-Xantensich kreuzten, entstand die heutige Stadt, die wohl nach dem Namen eines keltischen Einwohners Tolbiacum genannt wurde. Sie wird von dem römischen Geschichtsschreiber Tacitus im Zusammenhang mit dem Bataveraufstand im Jahre 70 n. Chr. erstmals erwähnt.

Zahlreiche Bodenfunde vor allem in den letzten Jahren belegen, dass hier römische Lebensart und Kultur herrschten. Von überregionaler Bedeutung sind die römischen Thermen, die in den 30er Jahren entdeckt wurde und von Archäologen als die besterhaltene nördlich der Alpen bezeichnet wird. Dieses sogenannte "Römerbad" diente der Bevölkerung wie auch den Reisenden, denn Tolbiacum war eine Tagesetappe auf dem Weg von und nach Köln.

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