Im Jahre 496 n. Chr. besiegte der Frankenkönig Chlodwig auf dem Gelände der heutigen Stadt die Alemannen, eine Sclacht, die mit seiner Bekehrung zum katholischen Christentum in Verbindung gebracht und legendenhaft ausgeschmückt wurde. In der französischen Geschichtsschreibung hat die "bataille de Tolbiac" ihren festen Platz.


Die Franken nutzten die von den Römern hinterlassene Infrarstruktur Tolbiacums, und so findet sich hier eine ungewöhnliche Siedlungskontinuität von der Antike bis zum Mittelalter. Großen Anteil hat die "Urpfarrei" St. Peter, die in der Frühzeit der kirchlichen Organisation zum Zentrum des Dekanats Zülpich wurde, das sich bis ins heutige Belgien erstreckte.

Es war in seiner Ausdehnung mit dem "Zülpichgau" identisch, eine Bezeichnung, in der die damailge Bedeutung der Stadt zum Ausdruck kommt. Diese Blütezeit endete mit der völligen Zerstörung durch die Normannen Ende des 9. Jahrhunderts.

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