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Stadt Zülpich

Bewegung per Fahrradpedal ermöglicht Computerspiel

Die Karl-von-Lutzenberger-Realschule hat einen dritten Preis beim bundesweiten 3malE-Schulwettbewerbs von Westenergie gewonnen.

Zum 13. Mal in Folge sind Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs aus ganz Deutschland ins Rennen um den 3malE-Schulwettbewerb von Westenergie gegangen. Jetzt stehen die Gewinner fest. Die Karl-von-Lutzenberger-Realschule aus Zülpich holte in der Kategorie 4 (Klasse 8-10) den dritten Platz und wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro ausgezeichnet.

61 technische, experimentelle und digitale Projekte, aber auch Musik- und Theaterstücke hat sich die Jury 2020 angeschaut - angesichts Corona-bedingter Schulschließungen eine beeindruckende Zahl. Insgesamt freuen sich zwölf Schulklassen aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen über Lohn und Anerkennung für ihre pfiffigen Projekte, aufgeteilt in die vier Wettbewerbskategorien Klasse 1 bis 4, 5 bis 7, 8 bis 10 sowie Oberstufe. Zwei weitere Klassen erhalten Sonderpreise für ihre kreativen Ergebnisse.

Die Technikgruppe der Schule aus der Stadt Zülpich unter der Leitung von Physiklehrer Peter Schick hatte unter dem Projektnamen „Spiele mit dem RASPI solange du kannst!“ ihren Gewinnerbeitrag eingereicht: Sie hatten zunächst ein Standfahrrad an den Computer angeschlossen. Dann erzeugte ein Schüler durch Treten der Pedale Strom, der dann für das eigens entwickelte Computerspiel RASPI genutzt werden kann. So bewiesen sie, dass Bewegung und Computerspiel kein Gegensatz sein muss.

„Durch den 3malE-Wettbewerb wollen wir den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit Energie immer wichtiger wird. Sie können sich nicht nur kreativ mit Themen aus der Welt der Energie beschäftigen, sondern auch gleichzeitig handfeste Lösungen entwickeln“, erklärt Walfried Heinen, Kommunalbetreuer bei Westenergie. „Wir sind jedes Jahr begeistert darüber, wie vielfältig und innovativ die eingereichten Projekte sind. Was uns diesmal besonders aufgefallen ist: Uns erreichen immer mehr Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz“, fuhr er fort.

„Ich bin sehr stolz auf diese pfiffigen Schülerinnen und Schüler, die bei einem bundesweiten Wettbewerb mit dem 3. Platz ausgezeichnet wurden“, so Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen bei der Preisverleihung in der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche. „Ein besonderes Kompliment muss ich dem Techniklehrer Herrn Schick für die kreativen Ideen machen, die er immer wieder entwickelt.“

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  • Stadt Zülpich | Torsten Beulen
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